Ziele, was wir wollen

Nachbarschaftlich, Generationen übergreifend

Nachbarschaftliches, Generationen übergreifendes Zusammenwohnen sind uns wichtig. Menschen können sich im Projekt zu Wahlfamilien zusammenschließen oder als Wohngemeinschaft eine Wohnfamilie bilden oder individuell in der eigenen Wohnung leben – alles ist möglich. Wir übernehmen Verantwortung füreinander und suchen gemeinsam nach Lösungen. Wir realisieren Wohnraum für unterschiedliche Formen von Sozialgemeinschaften, wie Familien, Partnerschaften, Lebensgemeinschaften, Alleinstehende. Es gibt abschließbare Wohneinheiten bzw. Zimmer, so dass persönlicher Rückzug jederzeit möglich ist. Wir achten untereinander die Privatsphäre jeder einzelnen Person.

Freiheit und Neugier

Basis für ein buntes, liebenswertes und lebendiges Miteinander in der Gemeinschaft sind Freiheit und Neugier. Beratung und Planung für Jung und Alt realisieren nach unseren Möglichkeiten einen neuen Generationenvertrag. Bis zum Lebensende sollen Selbstständigkeit und Leben in der eigenen Wohnung möglich sein. Dabei gibt es Freiräume für Haus- u. Wohneinheiten, in denen nach Wunsch zum Beispiel nur Ältere, nur Frauen oder nur alleinerziehende Elternteile zusammen wohnen wollen. Unser Gemeinschaftsleben, Familienfreundlichkeit und Kinderfreundlichkeit fördern wir zudem durch unsere Gemeinschaftflächen, gemeinsame Kinderbetreuung und gegenseitige Hilfe. Das erfordert aktives Einbringen und Engagement von allen Bewohner*innen.

Barrierefreies, Barrierearmes Leben

Barrierefreies bzw. barrierearmes Bauen sowie Wohnen sehen wir als Beitrag zur Begegnung von Jungen, Alten und durch Handicap in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen. Dies erfordert eine aufwändigere Erschließung. Da beim unserem Altbestandsgebäude ein direkter, ebenerdiger Zugang nicht realisierbar war, wurde der barrierefreie Zugang durch die Installation eines Aufzuges erreicht. Weitere notwendige und sinnvolle Maßnahmen zur Verbesserung werden in Zusammenarbeit mit unserer AG Barrierefreiheit erarbeitet. Zur Finanzierung entsprechender baulicher Maßnahmen soll nach Möglichkeit Zuschüsse u.a. von Stadt und Land beantragt werden.

Ökologie und Energie

Ökologische Aspekte wie nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Umweltverträglichkeit sind für uns essentiell. Dazu gehören Recycling (Nutzung von Regenwasser), ressourcenschonendes Wohnen (gemeinschaftliche Nutzung von Geräten, Maschinen, Verkehrsmitteln, Tageszeitungen u.v.a.m.), Energie (z. B. perspektivisch die Installation einer Solaranlage auf unserem Mitteldach). Es geht uns darum, Nebenkosten dauerhaft zu senken, energie- und umweltbewusst zu handeln bzw. zu wirtschaften, sowie damit unseren eigenen ökologischen und ethischen Grundsätzen gerecht zu werden.

 

Gesundes Wohnen fand einen großen Stellenwert in der Erstellung unserer Wohnungen. Viele Tausend Quadratmeter Eiche – Vollholzboden als Parkett verlegt und mit Bodenöl getränkt, kam auf unsere Fußböden. Dazu kam der geprüfte und volldeklinierte Kalkputz, mit Kalkfarbe weiß oder farbenfroh an alle unsere Wohnungswände und Decken. Alle Materialien konnten dank der großen Gemeinschaftsbestellung für 29 Wohnungen, günstiger bezogen und verarbeitet werden!

Stadtteilanbindung

Wir existieren nicht unabhängig und losgelöst von unserer Umwelt, sondern pflegen die Nachbarschaft über unsere Grundstücksgrenze hinaus. Wir streben an, den Kontakt mit den auf dem Turleygelände sowie darüber hinaus im angrenzenden Stadtteil lebenden Menschen, Projekten und Initiativen zu halten. Für einzelne Aktivitäten und Veranstaltungen werden nach Absprache auch die Gemeinschaftsflächen Räum der Wohnprojekte geöffnet. Dauerhafte öffentliche Treffpunkte stehen mit den Grünflächen auf dem Turleyplatz jetzt schon zur Verfügung. Weitere Freizeit- sowie Erholungsbereiche wie Bürgerhaus im ehemaligen Casino und eine weitere Grünfläche sind von der MWSP geplant und hängen von deren Ausführung ab.

Verkehrsanbindung

Wichtig dabei ist die unmittelbare Nähe zum einem gut ausgebauten ÖPNV. Eine solche sinnvolle, ökologische Verkehrsanbindung an die Stadt ist Voraussetzung für ein einem komplett autofreies Turley-Areal. Bei beidem besteht seitens der Stadt noch Nachholbedarf. Wir werden auch künftig für unsere Forderung nach weiteren Verbesserungen beim ÖPNV und einem autofreien Gelände werben.

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