13haFreiheit - Wer wir sind

Wir haben uns 2010 als Gruppe von Mannheimer*innen und Personen aus dem Umland gegründet, um bei der Nachnutzung der in Mannheim freiwerdenden bisher militärisch genutzten Flächen Raum für gemeinschaftliche, selbstverwaltete Wohnformen zu schaffen. Dabei war zunächst an mehrere Projekte gedacht, wir haben uns aber dann auf das Gebäude 472 auf Turley konzentriert. Im Juli 2014 haben wir das Haus gekauft, im April 2015 den Start für den Umbau gefeiert. 2016 sind wir eingezogen. In 29 Wohneinheiten leben Singles, Paare, Familien und Wohngemeinschaften. Ein Teil der Wohnungen ist barrierefrei; auch Menschen mit Rollstuhl können bei uns wohnen. Was uns freut: Neben uns sind zwei weitere Wohnprojekte in Neubauten entstanden, SWK und umBAU² sind unsere Nachbarn.

ACHTUNG: Das bis vor kurzem hier aufgeführte WG-Zimmer ist nun wieder bewohnt; auch sonst sind alle Wohnungen bei uns belegt.

Aktuell schon in der Bauplanung ist eine neue Initiative für ein Wohnprojekt des Mietshäuser Syndikats in Mannheim. ESPERANZA will auf Benjamin Franklin bauen und sucht noch tatkräftige Menschen, die mitmachen wollen - siehe unten.

 

Hier befindet sich unser Konzept sowie die Infos zum Wohnprojekt 472.

Und in diesem Film, gedreht für die Veranstaltung "Stadt für alle" (siehe unten), stellen sich die hiesigen Wohnprojekte des Mietshäuser Syndikats vor: https://youtu.be/RTUgpe_erNM

 

Wir beziehen Stellung gegen die Inhaftierung von Stephen A.

Stephen A. wurde am 04.09.2019 nach Turin leider abgeschoben.

Das Asylverfahren wurde in Italien wieder aufgenommen.

Vielen Dank an die zahlreichen Spender*innen!

Die Spendenkampagne zur Deckung der Prozesskosten in Deutschland sowie für das Asyl- und Heiratsverfahren in Italien läuft weiter.

Spenden

http://www.masagtja.de/jetzt-spenden/?fbclid=IwAR3CF3SF90IMOk8HDWYJ9dlbCtoYfizwW7tRwei7iYFRymJ0hk2LHjM7b2M

 

Stephen A. wurde am 31.07.2019 in Mannheim verhaftet und sitzt seit 01.08.2019 in Abschiebehaft in Pforzheim.

Stephen A. ist aus Ghana geflüchtet und lebte von 2016 bis 2018 in Italien. Während seiner Flucht hielt er sich länger in Libyen auf.

Er kam im Dezember 2018 nach Deutschland mit der Absicht einen Asylantrag zu stellen, da es in Italien für ihn nicht weiterging. Er kam zunächst in Hamm in einer Unterkunft unter, jedoch ging es ihm dort psychisch nicht gut. Die Angst, zurück nach Italien zu müssen, war so groß, das er sich gezwungen sah, diesen Ort zu verlassen.
Er verbrachte einige Tage auf der Straße und kam dann bei seiner Freundin in Mannheim unter.
Stephen holte sich die Unterstützung eines Anwaltes und beantragte am 18.06.2019 bei der Ausländerbehörde Mannheim eine Verlängerung seines Aufenthaltsstatus. Das Verfahren läuft aktuell noch, bisher hat die Behörde noch nicht auf das Schreiben reagiert.
Aus diesem Grund ist sein Status derzeit ungeklärt, was wiederum seine Verhaftung ermöglichte.

 

Am vergangenen Mittwoch wurde Stephen A. dann beim Einkaufen von der Polizei kontrolliert und in Gewahrsam genommen. Er wurde am darauffolgenden Tag der Haftrichterin beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt und sitzt seitdem in Abschiebehaft in Pforzheim.

 

Wir sind über diese Vorgänge geschockt und entsetzt, kannten wir dies bislang nur aus den Medien und durch Erzählungen einiger unseren Mitbewohner*innen.

Stephen hat auf Turley Freund*innen und eine Lebensgefährtin gefunden, nach vielen Jahren der Flucht und der Strapazen. Er konnte bei uns zur Ruhe kommen und sein mentaler Zustand hat sich erfreulich entwickelt und stabilisiert. Unsere Hausgemeinschaft schätzt ihn sehr und er ist uns allen ans Herz gewachsen.
Sein Deutsch macht bereits gute Fortschritte (er hat in kurzer Zeit Arabisch in Libyen und Italienisch in Italien gelernt). Außerdem kann er sich wunderbar auf Englisch verständigen.

 

Seine mentale Gesundheit (posttraumatische Belastungsstörung und mittelschwere Depression nach Folter in Libyen sowie durch die Flucht durch Wüste und Meer) droht sich durch die Inhaftierung und besonders die drohende Abschiebung nach Italien zu verschlechtern.
So kann er z. B. seine begonnene Traumatherapie nicht fortsetzen und seinen behandelnden Neurologen nicht mehr aufsuchen.
Im Falle einer Abschiebung ist seine medikamentöse und therapeutische Weiterbehandlung nicht gewährleistet.
Durch die Inhaftierung wurden auch die Vorbereitungen zur geplanten Heirat mit seiner Freundin unterbunden. Außerdem hat er bereits eine Zusage für die Aufnahme eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses. Dieses kann aufgenommen werden, sobald ihm eine Arbeitserlaubnis erteilt wird.

 

Es wird ein zwar mühsamer doch vielversprechender Integrationsprozess (ohne Kosten für den deutschen Staat) durch die für uns nicht nachvollziehbare und unmenschliche Inhaftierung unterbrochen.

 

Darum fordern wir die sofortige Haftentlassung und Stephens Rückkehr in sein Zuhause nach Mannheim.

 

Spenden

http://www.masagtja.de/jetzt-spenden/?fbclid=IwAR3CF3SF90IMOk8HDWYJ9dlbCtoYfizwW7tRwei7iYFRymJ0hk2LHjM7b2M

Turley - Tummelplatz der Immobilienhaie?

Durch einen Artikel im Mannheimer Morgen vom 2. März 2018 wurde öffentlich, dass der sogenannte „Ankerinvestor“ auf dem Konversionsgelände Turley, die „Tom Bock Group“, für 36 Millionen Euro ein Grundstück verkauft hat - Fläche, die er zuvor für 6 Millionen Euro gekauft hat. Allein durch liegen lassen erzielte er 30 Millionen Euro Gewinn.

Käufer sind die vier Gründer des Sportwettenanbieters Tipico, sie werden durch das Hamburger Immobilienunternehmen Fortoon Development GmbH vertreten. Turley, das ein Wohngebiet mit auch günstigem Wohnraum werden sollte, für das die Stadt einen Bürgerbeteiligungsprozess mit Bürgerlotsen durchführte, wird damit weiter zum Tummelplatz der Immobilienspekulanten.

Deshalb haben wir uns dafür entschieden, zu einer Demonstration aufzurufen:

- Bauflächen sind kein nachwachsender Rohstoff -

SPEKULATION VERHINDERT BEZAHLBARES WOHNEN
DIE STADT VERSAGT AUF TURLEY
MANNHEIM NICHT VERKAUFEN!

KUNDGEBUNG UND DEMO AM 06.04.2019
Beginn:11:00 Alter Messplatz
Wir wollen dann Richtung Turley-Gelände laufen.

Einfach online spenden!

Aus unserem Wohnprojekt heraus hat sich ein gemeinnütziger Verein gegründet, der den Denkmalschutz, das gemeinschaftliche Wohnen und die Begegnung auf Turley unterstützt. Spenden für "KulTurley" (Verein Kulturdenkmal Turley Areal 472) können von der Steuer abgesetzt werden.

Online Spende unter www.kulturley.de:

Wir freuen uns weiter über Direktkredite!

Auch wenn wir jetzt in unserem Haus wohnen: Wir freuen uns weiter über Direktkredite! Zwar haben wir das Geld für die unmittelbaren Umbaumaßnahmen gut zusammenbekommen - herzlichen Dank an alle Kreditgeber*innen! Doch vieles bleibt noch zu tun: Keller, Flure, Gemeinschaftsküche und Garten ums Haus waren nicht Teil der ersten Baumaßnahmen. Außerdem wartet das Dach auf neue Schindeln. Sobald diese liegen und eine Wärmedämmung nach oben existiert; kann auch hier noch mehr Wohnraum entstehen.

Deshalb bieten wir weiter Möglichkeiten zur Geldanlage an. Mindestens 500 Euro, gern auch mehr, kann man bei uns zu verschiedenen Zinssätzen anlegen. Da wir jeweils nur 100.000 Euro pro Geldanlagemöglichkeit einsammeln, unterliegen wir laut Kleinanlegerschutzgesetz nicht der Prospektpflicht (mehr dazu siehe unten).

Meldet euch gern auch einfach, wenn ihr mehr über die Investitionsmöglichkeiten bei uns wissen möchtet! Erste Informationen findet ihr unten, nähere Informationen zu Laufzeiten, Zinsen, Sicherheit und anderen Fragen geben wir euch gern im persönlichen Gespräch! Schickt einfach eine Mail an Kontakt@13haFreiheit.de.

Infos zu Direktkrediten

Direktkredite sind Kredite von Privatpersonen, die unser Projekt unterstützen wollen. Sie stellen eine soziale, nachhaltige und regionale Geldanlage dar. Mit dem Mietshäuser Syndikat haben wir einen starken Partner, unter dessen Dach seit mehr als 20 Jahren 116 gut funktionierende Wohnprojekte entstanden sind.

Das grundlegende Eigenkapital für Kauf und Umbau haben wir beisammen, eine Million Euro! Allen Direktkreditgeber*innen herzlichen Dank! Wir benötigen jedoch weiterhin Geld, für die letzten Baumaßnahmen ebenso wie zur Umschuldung. Direktkredite sind Nachrangkredite, sie fallen seit dem 01.01.2016 unter das Vermögensanlagengesetz. Unsere Vermögensanlagen unterliegen nicht der Prospektpflicht, da sie unter der Bagatellgrenze von 100.000 Euro bleiben. Was das alles genau bedeutet, erklären wir gern im Gespräch oder schicken gezielt Informationsmaterial zu.

-> hier Anfragen für einen Direktkredit-Vertrag und/oder Infomaterial.

Neues Wohnprojekt Esperanza wächst

Es gibt immer mehr Initiativen für selbstbestimmtes gemeinschaftliches Wohnen. Direkt am Start ist jetzt die Gruppe ESPERANZA, die auf dem Benjamin-Franklin-Gelände am Käfertaler Wald die Zusage für ein Grundstück von der MWSP erhaltenhat und derzeit eine Erweiterung um das Nachbargrundstück beantragt. Wenn das glückt, sollen in zwei barrierearmen Niedrigenergiehäusern flexible Wohnungen für insgesamt etwa 50 Menschen sowie vielfältig nutzbare Gewerberäume entstehen. Kontakt: info(at)esperanza-mannheim.de.

Jeweils am ersten Dienstag im Monat um 19 Uhr trifft sich die Gruppe Esperanza mit Interessierten zum "Wurzeltisch" im Wirtshaus Uhland, Lange-Rötterstraße 10. Das nächste Treffen ist am Dienstag, 3. April, 19 Uhr.

 

 

Tag des Offenen Denkmals 2018

Wir öffnen wieder unser Haus! Am 9. September von 14 bis 18 Uhr laden wir euch herzlich zum Tag des Offenen Denkmals ein. Jeweils zur halben Stunde (14.30, 15.30, 16.30, 17.30 Uhr) finden Führungen durch das Gebäude statt. Außerdem zeigen wir im Flur im Erdgeschoss Plakate und Dokumente der Mannheimer Friedensbewegung sowie im Gemeinschaftsraum Informationen zu unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt. Dort wird es auch Tee, Kaffee, andere Getränke sowie süße und salzige Häppchen geben.

Das zentrale Motto des diesjährigen Tags des Offenen Denkmals ist: „Entdecken, was uns verbindet“. Damit haben wir uns naturgemäß schwer getan, da uns mit soldatischem Befehl und Gehorsam und mit Eroberungs- und Herrschaftswillen nichts verbindet. Allerdings ist das Gelände jetzt ja nach dem afroamerikanischen Soldaten Samuel J. Turley benannt. Dieser ist am 9. November 1944 als First Sergeant des 761st Tank Battalion im Kampf für die Befreiung Frankreichs vom Hitler-Faschismus gefallen, wobei er die ihm unterstellten Soldaten schützte. Seinem Einsatz gegen den Faschismus und für seine Mitmenschen fühlen wir uns verbunden.

Noch direkter aber sehen wir uns mit einem US-Soldaten verbunden, dem auf Turley ein Fußweg gewidmet ist: André Shepherd wurde während des zweiten Irakkriegs klar, dass die USA nicht mehr für Ideale wie Freiheit oder selbstbestimmtes Leben kämpften. Er weigerte sich, wieder in einen völkerrechtswidrigen Krieg zu ziehen, desertierte und beantragte in Deutschland politisches Asyl. Sein Verfahren ist in der Berufungsinstanz, unterstützen kann man André Shepherd unter https://de.connection-ev.org/aktion-usa-form.

Menschen wie er werden von der Friedensbewegung unterstützt; wir zeigen Plakate, Fotos und Artikel von 1919 bis heute.

Spannend: Mitgliederversammlung des Mietshäuser Syndikats in Mannheim

Drei Tage lang vom 11. bis 13. Mai waren die Vertreter*innen von Wohnprojekten aus ganz Deutschland und einigen befreundeten Projekten im Ausland bei uns zu Gast. Erstmals fand die bundesweite Mitgliederversammlung unseres Dachverbandes Mietshäuser Syndikat in Mannheim statt, in der großen Aula der Waldorf-Akademie. Alle hiesigen Wohnprojekte des Syndikats haben super zusammengearbeitet, um die Tagungsörtlichkeiten und -technik, Verpflegung und Unterkunft zu organisieren. Es waren anstrengende, aber auch erfolgreiche und spannende Tage, auf denen man sah, wie viel man bewegen kann, wenn man sich zusammentut. Und wie schön es ist, dann gemeinsam zu feiern, an den Zelten vor 13haFreiheit zu sitzen oder in der Kneipe von SWK abzutanzen.


Riesig gefreut hat uns die vielseitige Unterstützung, die wir erhalten haben. Allen, die uns beim Kochen, beim Transport oder bei der Technik geholfen haben, die uns mit Schlafplätzen oder mit Kuchen versorgt haben, danken wir ganz herzlich auch im Namen der Tagungsteilnehmer*innen. Die Organisation lief reibungslos und wurde viel gelobt, alle haben sich wohlgefühlt. Herzlichen Dank auch an den Fachbereich Stadtplanung der Stadt Mannheim sowie an die MWSP, deren finanzielle Zuwendungen uns einiges ermöglicht haben, wo es sonst eng geworden wäre.


Es gab intensive Diskussion auf der MV, strittige, fruchtbare, lehrreiche. Vier Projekte wurden neu aufgenommen, darunter zwei aus Heidelberg: Mitten in der Altstadt, in der Oberberggasse, will das Solidarische Kollektiv OBG dauerhaft günstigen Wohnraum für 9 Bewohner*innen sowie einen Treffpunkt für Studierende und andere schaffen; sie wohnen bereits seit Jahren als WG in wechselnder Besetzung in dem Haus und haben die Zusage, es kaufen zu können. Richtig Großes plant das ebenfalls aufgenommene Collegium Academicum, das in Holzständerbauweise ein Wohnheim für etwa 200 Studierende errichten will; 300 Euro sollen die Zimmer jeweils kosten, ca. 14 Quadratmeter und Nutzung der Gemeinschaftsküche und -flächen. Ein tolles Konzept, das sehr durchdacht vorgestellt und zu dem schon viel Unterstützung ins Boot geholt wurde.


 

Stadt für alle - jetzt selber planen

Was wäre, wenn Mietwohnraum keine Handelsware wäre? Wenn Mieter*innen ihre Häuser selbst verwalteten, wenn bewusst für mehrere Generationen und auch für gering Verdienende geplant würde?

Neben den drei Projekten auf Turley gibt es im Rhein-Neckar-Delta derzeit noch sechs weitere Projekte und Initiativen des Mietshäuser Syndikats, die ihre Utopie schon leben oder bald verwirklichen wollen. Gruppen, die gemeinschaftlich Mietwohnraum ohne Profit und Spekulation geschaffen haben oder schaffen.

Wie sieht das Modell des Mietshäuser Syndikats aus? Wie können weitere Projekte geschaffen werden? Wie kann man diese Form von Gemeinwohlökonomie im Wohnen unterstützen, auch wenn man derzeit nicht umziehen möchte?

Über all diese Fragen wurde am 12. April in Mannheim im Jugendkulturzentrum Forum in einer gut besuchten Veranstaltung rege diskutiert; etliche Menschen meldeten ihr Interesse am gemeinschaftlichen Wohnen an.

Am Freitag, 15. Juni, 19 Uhr, wird die Veranstaltung in ähnlicher Form in Heidelberg, im Rabatz der Hagebutze, Rheinstraße 4, stattfinden. Dabei werden auch Mannheimer Projekte wieder vertreten sein. Wer also die Veranstaltung in Mannheim versäumt hat, kann hier auch alles erfahren.

Hier könnt Ihr den Flyer zur Veranstaltung herunterladen Download PDF

Das zweite Turley-Fest steigt am 9. Juni

Gute Musik von Bands auf zwei Bühnen, vielfältige Informationen für Erwachsene und spannende Aktionen für die Kinder, vor allem aber: unzählige Begegnungen von Menschen, die auf Turley und näherer Umgebung wohnen oder gewohnt haben: Das war erste große Turley-Fest am 15. Juli 2017; ein schönes, gelungenes Ereignis.

 

Nun soll es die Neuauflage geben: Am Samstag, 9. Juni 2018, von 14 bis 21 Uhr, finden auf dem Turley-Platz wieder Aktionen für große und kleine Menschen statt. Wir sind vielfältig beteiligt: Ein Mitbewohner mixt am Getränkestand, ein anderer organisiert die Bühne auf der SWK-Terrasse, ein Dritter kümmert sich mit um Aktionen für kleinere Kinder. Gemeinsam informieren alle drei Projekte über sich und das Mietshäuser Syndikat - besucht uns am Info-Stand!

 

 

Treffen und feiern im Gemeinschaftsraum

Hier treffen wir uns alle zwei Wochen zum Plenum, monatlich zum gemeinsamen Brunch, zum Lesekreis, zu Arbeitsgruppen, zum Austausch mit unseren Nachbar*innen und anderen Gruppen und Organisationen; hier spielen einmal in der Woche die Kinder zusammen: Mit seinen knapp 80 Quadratmetern bietet unser Gemeinschaftsraum für viele Dinge Platz. Beim Tag des Offenen Denkmals 2017 wurde er Schauplatz einer vielbesuchten Ausstellung über die Geschichte des Turley-Geländes von der Kaiser-Wilhelm-Zeit an.

 

 

 

Und schon zweimal war er auch im Fernsehen zu sehen: Nach dem SWR-Porträt unserer Mitbewohnerin Veronika "Kommune statt Pflegeheim" vom November 2016 wurde unser Projekt nun auch als Zukunftsperspektive in dem Film "Wie der Südwesten wohnte" von Judith Voelker vorgestellt. Noch bis zum 25.03.2018 in der SWR-Mediathek abzurufen. Unser Projekt ist ganz am Schluss zu sehen.

 

 

Seit Juli 2016 sind wir alle drin!!!

Seit Anfang Juli 2016 ist unser Haus von unten bis fast ganz oben bewohnt - was wir mit einem großen Fest gefeiert haben - siehe Fotos.

Seither ist der Alltag eingekehrt, wir genießen die schönen Wohnungen, besuchen einander und wundern uns, wie verschieden Wohnungen mit völlig gleichem Grundschnitt aussehen können. Es ist toll, sich im neuen Haus zu treffen und endlich kurze Wege zum Plenum oder zu den Arbeitsgruppen zu haben

Doch es bleibt noch einiges zu tun: Derzeit stellt eine Gartenbaufirma die Parkplätze und Grünanlagen rund um unser Haus her. Fenster, Keller und Flure müssen noch teilweise repariert und gestrichen werden. Und unter unseren Spitzdächern könnten noch zwei Wohnungen entstehen - wenn wir das Geld dafür zusammen hätten... Auch dafür brauchen wir Direktkredite (siehe obenI.